Toe Tips - Knitido Zehensocken Blog

erstellt am 27.09.2017 13:29 Uhr
von Claudia Marra
Wie Zehensocken Lust auf gute Schuhe machen

Ein persönlicher Erfahrungsbericht hinter den Kulissen von Knitido: Wie Claudia auf den Geschmack von Zehensocken kam - und wie es von da an kein Zurück in unbequeme Schuhe gibt.

Weiche Schuhe von SoftinosFoto: https://www.softinos-shop.de/

Seit ich mich erinnern kann, mochte ich flache Schuhe. Das wundert auch nicht: Groß, wie ich bin, fühle ich mich auf Absätzen wie ein unbeholfener Riese. Trotzdem zwängte ich als Teenager meine Füße manchmal in zu enge Schuhe - sie waren in meiner Größe nicht mehr verfügbar und ich wollte die unbedingt haben. Was macht es schon aus, wenn nicht so viel Platz vorne ist? Der Fuß passte zumindest hinein.

Dieser Ansatz hat sich seither natürlich schon längst geändert - die vielen Blasenpflaster und so manche Fußverletzungen haben mich des Besseren belehrt. Seit ich Knitido Zehensocken trage, bin ich aber eine richtige Verfechterin von bequemen, weichen (und flachen!) Schuhen geworden. Alles, was drückt, reibt und kratzt darf schon gar nicht her - schließlich müssen die Füße das gesamte Körpergewicht mittragen. Leute, die eine Zeit lang hinken mussten oder irgendwelche Fehlstellungen (wie z.B. Hallux Valgus) haben, wissen ganz genau, was das heißt.

Jeder Zeh will seinen Platz

Zehensocken zu tragen bedeutet hauptsächlich, die Zehen einzeln anzuziehen - so wie Handschuhe an den Händen. Sobald ich mich damit angefreundet hatte (denn es braucht am Anfang etwas Übung), gab es kein Zurück mehr: Die Zehen hatten endlich wieder ihre Freiheit, sich zu bewegen! Innerhalb kürzester Zeit steht man schon ganz anders, die Füße finden wieder den richtigen Kontakt zum Boden und belohnen einen mit einem Gefühl von Bequemlichkeit, den man nicht mehr aufgeben möchte.

Die Vorteile von Knitido Zehensocken

 

Spätestens dann wurde klar: Enge Schuhe gehen gar nicht. Oder noch genauer: Selbst Schuhe, die ich manchmal als “OK” empfand, gehen jetzt auch nicht mehr. Schließlich möchte ich meine Zehen nicht zusammenquetschen, jetzt, wo ich weiß, wie es sich ohne Druck anfühlt. Ganz so einfach ist es nicht: Elegante Schuhe sehen ja meistens eher schmal aus - leider. Und ich mag schöne Schuhe. Persönlich habe ich den Horror vor solchen Klumpen, die orthopädisch sehr, sehr bequem wirken und entsprechend hässlich sind.

Für Schönheit muss man leiden - oder nicht?

Meine roten Ballerinas von Softinos sind zum Glück das genaue Gegenteil. Sie wirken schmal und ziehen die Fußform optisch eher in die Länge als in die Breite. Das ist vor allem bei Ballerinas wichtig, denn mit flachen Schuhen kann es schnell nach Entenfüßen aussehen. So sehen sie aber auch mit Leggins und Röcken gut aus, und ich habe den ganzen Sommer über Komplimente eingesammelt.Rote Ballerinas von Softinos

Das Leder ist so weich, dass es sich anfühlt, als hätte ich ein Kleid an den Füßen an, und nicht einen tatsächlichen Schuh. Ganz bequem ist das Gefühl, wenn die Sohle sich mit meinem Fuß mit biegt: Sie “geht” einfach mit und der Schuh rutscht auch nicht von der Sohle. Es ist, als hätte ich gar keine Schuhe an. Deshalb bin ich auch ganz oft mit ihnen gelaufen, wenn ich - wie so oft - das Dilemma hatte: Ich bin den ganzen Tag unterwegs, will / kann aber bei dem Anlass keine Sneakers tragen.

Da hatte ich in Vergangenheit oft eine schwierige Wahl: Entweder ich sehe “underdressed” aus, oder ich klebe die Füße irgendwie mit Pflaster zu und beiße mich durch. Letzteres war leider oft der Fall, denn die eine Lösung, zu der mir meine Mutter riet, kam nicht in Frage: Socken.

Bei dem Thema bin ich nämlich richtig heikel: In Pumps und Ballerinas gehören doch keine Socken rein! Da ich aber irgendwann doch keine Lust mehr hatte, mich zu quälen, habe ich einen Kompromiss gefunden: (Zehen-)Füßlinge. Socken, die genau unterhalb der Ballerina passen und quasi unsichtbar sind. Aber da auch nur solche, die nicht runterrutschen oder am Fuß drücken. Ich will ja schließlich Blasen vermeiden, und ich kenne nichts nervigeres, als bei jedem zweiten Schritt stehen bleiben zu müssen, um die Socke zu richten.

Knitido Footlets

Mit meinen Softinos brauchte ich aber nicht mal die - es ging einfach, ohne Qual und ohne Socken. Das fiel mir zum ersten richtig Mal auf, als ich quer durch den Potsdamer Platz raste - ich war wieder einmal spät dran - und danach merkte, dass ich kein einziges Mal meinen merkwürdigen Hüpf-Tanz mitten auf der Straße machen musste (der geht ungefähr so: Auf einem Fuß balancieren, nach dem Schuh greifen, weiter hüpfen). Ja, ich kam sogar rechtzeitig zum Termin.

www.softinos-shop.de

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