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erstellt am 09.02.2017 14:27 Uhr
Merino | Was es mit der Wolle auf sich hat

Wolle ist nicht gleich Wolle - das weiß mittlerweile jeder. Aber was ist an Merino so besonders, und warum ist die Wolle so weich? Hier finden Sie alles, was Sie über diese Wollsorte schon immer wissen wollten.

Blogtitel: Merino, was es mit der Wolle auf sich hat

Die Merinoschafe

Die Merinowolle stammt von einer bestimmten Schafrasse, dem Merino-Schaf. Merino-Schafe haben ein sehr langes und dichtes, gekräuseltes Fell, das feiner ist als das anderer Rassen. Deshalb fühlt sich ihre Wolle auch viel weicher an.

Im Mittelalter wurden diese Schafe in Spanien gezüchtet, mittlerweile aber gibt es sie auf der ganzen Welt: Die größten Produzenten von Merinowolle sind jetzt Australien und Neuseeland.

Merinoschafe

Foto: Stephen Ayres

Fast wie Kaschmir

Merinowolle ist durch ihre Faserstruktur sehr weich. Der Durchmesser eines Haares ist durchschnittlich 17-23 Mikron (1 Mikron= 1 Tausendstel Millimeter). Je kleiner der Durchmesser, umso feiner und umso weicher fühlt sich die Wolle an. Als Vergleich: Kaschmirfasern haben einen durchschnittlichen Durchmesser von 14-21 Mikron.

Merinowolle ist auf der Haut sehr gut verträglich, denn bei Hautkontakt krümmen sich die Fasern (ähnlich wie bei Kaschmir). Deshalb kratzt die Wolle nicht und wird z.B. auch bei Funktionsunterwäsche eingesetzt.

Eine natürliche Klimaanlage

Die Faser von Merinowolle ist gekräuselt: Das heißt, dass sich zwischen den Fasern viel Luft bilden kann. Auf diese Weise wirkt Merinowolle natürlich wärmeisolierend, denn die Luft wird gebunden und die Wärme der Haut wird nicht abgeleitet.

Gleichzeitig kann Merinowolle bis zu 30% des Eigengewichts an Feuchtigkeit absorbieren, ohne sich feucht anzufühlen (als Vergleich: Baumwolle nimmt nur 8% des Eigengewichts auf). Das bedeutet, dass Merinowolle schnell trocknet und beim Schwitzen für einen raschen Ausgleich sorgt.

...und auch noch antibakteriell

Wieder liegt der Trick in der gekräuselten Faser: Auf der Oberfläche können sich Bakterien sehr schlecht halten. Aus synthetischen Fasern ist zum Beispiel der Gegenteil der Fall: Unter dem Mikroskop haben sie in der Regel eine sehr glatte Oberfläche - da kann sich Schweiß gut ablagern und bei der Zersetzung durch Bakterien einen unangenehmen Geruch entwickeln. Wo sich kein Schweiß ablagern kann, haben Bakterien auch keinen Nährboden.

Außerdem findet sich in Merinowolle ein Protein namens Kreatin, dass auf natürliche Weise übelriechende Bakterien zerlegt.

Pflegehinweise

Merinowolle ist im Wollwaschgang (30°C) maschinenwaschbar. Da die Faser sehr elastisch ist, knittert sie kaum - sie braucht kein aufwendiges, sorgsames Bügeln.

Unser Fazit

Merinowolle ist eine Naturfaser mit außergewöhnlichen Eigenschaften, die gerade an den Füßen große Vorteile bringen - und sie fühlt sich auf empfindlicher Haut auch noch toll an: Da machen wir glatt Zehensocken daraus. Sehen Sie sich unsere Auswahl an Merino-Zehensocken an - für den Alltag oder zum Wandern.

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