Toe Tips - Knitido Zehensocken Blog

erstellt am 01.12.2014 16:24 Uhr
Kalte Füße ade! Dank Zehensocken und Ismakogie | Knitido

Von Sabine Gutknecht
Ismakogie Berlin

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man mit Zehensocken kalte Füße bekommt. Ich kann dies nicht bestätigen und finde diesen vermeintlichen Zusammenhang insgesamt unlogisch.

Knitido Zehensocken und Ismakogie gegen kalte Füße. Auf dem Bild sieht man Füße mit verschiedenen bunten Zehensocken, kreisförmg aufgereiht und mit den Zehen in die Kreismitte auf ein blaues Ismakogieschild zeigend.

Zunächst werde ich dieses Gerücht widerlegen und Ihnen im Anschluss erklären, wie Sie mit einfachen Bewegungsübungen aus der Ismakogie Ihre Füße beweglicher machen und gegen Kälte schützen können.

Zehensocken sorgen für warme Füße

Meiner Erfahrung nach sorgen Zehensocken für warme und nicht für kalte Füße. Dafür gibt es zwei Gründe:

Erstens separieren Zehensocken die Zehen - dies macht sie beweglicher und trainiert die Fußmuskulatur: Mehr Bewegung ist gleichbedeutend mit einer verbesserten Blutversorgung und sorgt für warme Füße.

Zweitens bindet der Stoff der Zehentaschen den Fußschweiß, dort wo er entsteht: Nämlich in den Zehenzwischenräumen. Dies ist von Vorteil gegen kalte Füße. Denn bekanntlich entzieht Feuchtigkeit dem Körper Wärme. Anders ausgedrückt: Nasse Füße werden schneller kalt und trockene Füße bleiben länger warm. Und für Letzteres sorgen Zehensocken.

Zehensocken versus Fingerhandschuhe: ein unpassender Vergleich

Doch weshalb assoziiert man so oft Zehensocken mit kalten Füßen?

Ich vermute, die Ursache dieses Gerüchts liegt im Vergleich von Zehensocken mit Fingerhandschuhen. Und das ist so, als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen.

Denn: Fingerhandschuhe schützen die Hände lediglich durch eine einzelne Schicht vor Kälte. Hingegen stecken in Zehensocken gekleidete Füße meist noch in Schuhen. Neben den Socken stellen diese eine zusätzliche Wärmequelle für die Füße dar. Im Klartext heißt das, die Kombination aus Zehensocken und Schuhen wärmen die Füße nach dem altbewährten Zwiebel- oder auch Zwiebelschalenprinzip und nicht wie Fingerhandschuhe, nur durch eine einzelne wärmende Schicht.

Zusammenfassend kann also schon mal so viel festgehalten werden: In Bezug auf Kälteempfinden passt der Vergleich von Zehensocken mit Fingerhandschuhen gar nicht. Aber worin liegt dann die Ursache für kalte Füße?

Unbewegliche Zehen verursachen kalte Füße

Nach meiner Erfahrung, sind stattdessen oftmals unbewegliche Zehen eine mögliche Ursache für kalte Füße. Und deren Auslöser sind neben starren Einlagen und einer tendenziellen Unachtsamkeit gegenüber unseren Füßen, in vielen Fällen zu enge Socken und Schuhe, die die Fußmuskulatur lahmlegen.

Ja, auch herkömmliche Socken und zu enge Schuhe können die Zehen permanent einengen. Sie drücken die Zehen zusammen und hindern sie so, richtig am Laufprozess teilzunehmen. Als Folge verkümmern die Zehen, was sich negativ auf das gesamte Abrollverhalten des Fußes beim Gehen auswirkt.

Zusätzlich tragen zu enge Socken und Schuhe dazu bei, dass sich die Blutgefäße in den Füßen verengen. Als Folge verlangsamt sich der Blutfluss und - wie bereits erwähnt - schlecht durchblutete Füße sind gleichbedeutend mit kalten Füßen.

Die entscheidende Frage in Bezug auf kalte Füße lautet also, wie kann man die Durchblutung der Füße verbessern?

Ismakogie macht Zehen beweglich

Bewegung und aktive Fußmuskelübungen, inklusive Zehenspiele, stärken spielerisch die Fußmuskulatur. Speziell für den Alltag gibt es seit 60 Jahren die Methode Ismakogie aus Wien. Diese beginnt mit den Füßen. Denn, als Basis der Körperstatik stehen sie im Zentrum der Körperarbeit.

Dabei kommen die Ismakogie-Übungen ganz ohne körperliche Anstrengung aus - ideal für Bewegungsmuffel. Und trotzdem effizient!

Da alle Übungen im Minimalbereich liegen, sind sie schwerer zu beschreiben. Ich versuch´s mal. In der Ismakogie arbeitet man mit sogenannten Bodenkontaktpunkten (siehe Bild):

  1. Großzehenballen
  2. Kleinzehenballen
  3. Fersenaußenrand

Ismakogie: Füße mit drei Bodenkontaktpunkten. Punkt 1 Großballenzeh, Punkt 2 Kleinballenzeh, Punkt 3 Fersenaußenrand.

Diese Punkte an der Fußsohle haben im Normalfall immer Bodenkontakt. Es sei denn, man hebt das Bein zum Gehen, Treppensteigen oder für andere Übungen.

Wenn man also an der Bushaltestelle oder ähnlich kalten Orten steht, kann man zum Beispiel abwechselnd Punkt 1 und Punkt 2 betonen, das heißt man federt die Punkte sanft in den Boden (federn heißt sanft drücken und lösen).

Im Schuh vermeidet man schon mal das Abheben der Fußinnen- bzw. -außenkanten, wie es ohne Schuhe leicht passiert. Wer also zu Hause in (Zehen-)Socken übt, der achte bitte darauf, dass immer die gegenüberliegende Fußkante am Boden bleibt. Schon sind die Quergewölbe aktiviert :)

Eine andere Möglichkeit, die meine KursteilnehmerInnen sehr mögen, ist das Schwingen über alle Punkte in Form einer querliegenden Acht.

Das geht so:
Man beginnt beim Großzehenballen, weiter zum Kleinzehenballen und dann runter zum Fersenaußenrand, ab durch die Mitte und am anderen Fuß wieder am Großzehenballen beginnen.

Andersherum geht natürlich auch: Man federt an einem Fuß beim Fersenaußenrand sanft in den Boden, dann am Kleinzehenballen und weiter am Großzehenballen. Dann ab durch die Mitte zum anderen Fuß und wieder beim Fersenaußenrand beginnen.

Diese Übung erzeugt im ganzen Körper in eine sanfte Schwingung, das heißt die Muskulatur wird durchblutet und somit warm gehalten. Unter anderem entspannen sich so ganz nebenbei auch die Kniegelenke.

Ismakogie Berlin - Intensivkurs Füße

Das ist nur ein kleiner Ausflug in die Vielfalt der Übungen. Die Methode Ismakogie bietet Unterstützung bei der Aufrichtung des Körpers, der Entlastung der Gelenke und vielem mehr. Erleichterungen im Alltag und Steigerung der Lebensqualität darf man erwarten.

Neugierige melden sich einfach für einen Intensivkurs Füße an, der einmal monatlich samstags von 13 bis 16 Uhr stattfindet. Das ist die Basis für alle weiteren Module.

Sabine Gutknecht
Gesundheitscoaching & Ismakogie
www.Ismakogie-berlin.de
Ismakogie-berlin@gmx.de
Tel: 030 30 64 28 01

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