Die Geschichte der Zehensocke:
In Spanien geboren und in Japan groß geworden
2008
Zehensockenladeneröffnung in Berlin, Deutschland
2006
Umbenennung der Firma von Knit Glove AG in Knitido AG
2005
In einer Fernsehsendung mit dem Thema “Das Geheimnis der 5 Zehensocken Erfolgsgeschichte“ wurden folgende Effekte genannt:
1. Beliebt bei jungen Menschen, weil man mit ihnen bequem laufen kann
2. Bekanntheit durch Profisportler im Baseball, Golf und Marathon mit Zehensocken
3. Verminderung des Problems kalter Füße
4. Nachweisliche Geruchsvermeidung
Als im Oktober 2004 in Zeitungen und Zeitschriften der berühmte japanische Baseballspieler der New York Yankees, Matsui verkündete, dass er mit Vorliebe Fünf- Zehensocken trägt, wurde das zu einem der Hauptgründe für den großen Durchbruch auf dem Markt.
Laut einer Umfrage die in Tokio durchgeführt wurde, tragen zur Zeit eine von sieben jungen Frauen Fünf-Zehensocken. Gegenwärtig wird der Marktanteil von Zehensocken landesweit auf ca. 5 % geschätzt.
2003
Durch Gebrauch einfacherer Produktionsmethoden bei Wettbewerbern (Kombination von Flach- und Rundstrickmaschinen)
wurde das Design zwar vielfältiger, aber damit kamen nun auch viele Hersteller mit nicht in Japan produzierten, billigen, aber oft qualitativ mangelhaften Zehensocken auf den Markt. Das Marktvolumen wuchs rasant.
1999
Verschiedene Fernsehsendungen, in denen Zehensocken zum Thema gemacht wurden, trugen zur Vergrößerung des Marktes bei.
Es wurden hauptsächlich die folgenden gesundheitsfördernden Eigenschaften in den Vordergrund gestellt:
1. Man hat einen stabilen Stand, da alle 5 Zehen guten Kontakt zum Untergrund haben; sie eignen sich hervorragend bei schweren Tätigkeiten oder auch für Sport.
2. Da die einzelnen Zehen von den Socken umschlossen sind, hält sich die Wärme besser, die Zehen lassen sich unabhängig voneinander bewegen. Gute Wirkung gegen kalte Füße.
3. Wenn sich die einzelnen Zehen bewegen, wird nicht nur die Durchblutung der Zehen sondern auch der ganze Kreislauf positiv beeinflusst.
4. Haltungsverbesserung durch bessere Standsicherheit und so Verringerung von Schulterverspannungen.
5. Zwischen dem 2. und 3. Zeh liegt ein Akupunkturpunkt, über den beim Tragen von Zehensocken die Magentätigkeit positiv beeinflusst werden kann.
1998
Knitido AG bringt durch 4 Patente gesicherte “3D Zehensocken“ auf den Markt. Es wird völlig nahtlos produziert, als Weltneuheit ist die Form der Socken in 3 Dimensionen der Fußform angepasst.
Nun lassen sich die Zehensocken noch leichter anziehen, werden auch in modischen Strickmustern angeboten und haben als Neuheit auf dem Markt Achtungserfolg.
1997
Der modische Charakter trat in den Vordergrund. (Der Frauenanteil unter den Nutzern nahm erheblich zu.) Der Marktanteil der Zehensocken am gesamten Sockenabsatz betrug etwa 2%.
1995
Der Effekt, dass man mit den Zehensocken ein besseres Gefühl für eine Bewegung der Zehen im Schuh und bessere Standsicherheit bekommt, wurde anerkannt. Man begann mit Vorliebe die Zehensocken auf den Gebieten verschiedener Sportarten wie Leichtathletik, Baseball, Volleyball, Eisschnelllaufen usw. zu nutzen.
Knitido AG beginnt im Gesundheitsmarkt erste Exporte nach Europa und meldet mit “Dr. Foot“ eine eigene Marke an.
1989
Eine medizinische Veröffentlichung stellt heraus, dass sich eine Auskühlung des Fußes gut vermeiden lässt, wenn man über Zehensocken aus Seide ein Paar traditioneller Socken zieht und eröffnete mit dieser Publizierung einen neuen Markt.
3 Jahre später hatte sich daraus ein Boom in Japan entwickelt.
Im Anschluss daran wurde von der Knitido AG durch die Fertigung von Zehensocken mit ausgearbeiteter Ferse eine weitere Markterweiterung im Gesundheitsbereich erschlossen.
1981
Takahiro Idobata gründete die Knit-Glove AG (jetzt Knitido AG), um einen Markt von hochwertigen Zehensocken zu erschließen. Er hat als Pionier den Grundstein für die Verbreitung der Zehensocken gelegt.
1975
Die ersten Zehensocken wurden als nützliches Mittel gegen Schweißfüße und Fußpilz verkauft. Sie hatten Unigröße ohne Ferse und waren aus Baumwolle. Der Verkaufsstart war schwierig, weil man sie für grotesk hielt, aber die Funktion dieser Socken wurde recht schnell vor allem auf dem Gebiet der Arbeitskleidung anerkannt.
1974
Takahiro Idobata, der damals Direktor der Otafuku-Glove AG war und jetzt Präsident der Knitido AG ist, widmete sich über 3 Jahre der Entwicklung eines Zehensockenstandards und hat in diesem Zeitraum die Zehensocken so entwickelt wie es sie heute zu kaufen gibt.
1970
In Spanien wurden Zehensocken zum ersten Mal industriell produziert. Grundidee: “Es ist gesund, die Zehen zu bewegen“. Kurz darauf verschwanden sie vorerst wieder vom Markt, weil das Herstellungskonzept mit einer unzureichenden Anpassung an die Unterschiedlichkeit der Zehen noch nicht ausgereift war und nur synthetische Fasern zur Herstellung verwendet wurden.
|